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Bericht Trainingslager Malente
vom 19. März bis 25. März 2005


Samstag 19. März 05 / Anreisetag (von Nele, Linda und Pia)

Als wir angekommen sind, ging es natürlich erst wieder mal ums Koffer ausräumen, Betten beziehen... Na ja es muss halt sein. Danach gab es erst einmal Mittagessen: Pommes mit Fleisch (schmeckte ganz OK.). Als wir aufgegessen hatten, hatten wir eine kurze Pause und gleich ging es mit dem Training los. Das Training war für uns anstrengend, aber es ging noch. Ein bisschen erschöpft gingen wir nach Hause und ruhten uns aus. Um 18:00 Uhr gab es Abendbrot (war ganz lecker). Nach ca. einer halben Stunde waren wir fertig, wir mussten uns mal wieder beeilen, denn um 19:00 Uhr hatten wir wieder Training. Kleine Pause, Sachen packen und los. Diesmal von 19:00 - 20:30 Uhr. Nach dem Training: schnell duschen und umziehen und nur noch ins Bett!

Das war der erste Tag in Malente.

Sonntag, 20. März 05, der Tag nach der Ankunft (von Tom und Valentin)

Das erste Grauen: Volker klopft an die Tür! Für alle war es schwer. Aber sonst kamen wir aus dem Liebesnest (für die Dummen: Bett). Dann gab es für die noch munteren Athleten das erste Frühstück. Jetzt mussten wir wieder zum Training, noch wussten wir nicht was uns erwartet. Dann mussten wir das erste Mal mit Flossen schwimmen, danach schwammen wir Sprints und beendeten das Training. Jetzt wurde es unter der Dusche laut; alle fingen an zu singen: " Und die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein, wir tanzen zusammen und keiner ist allein." und andere Lieder. Jetzt müssen wir uns beeilen denn es gab jetzt Mittagessen. Zum Mittag gab es Gulasch mit Nudeln. Danach spielten wir erst mal Fußball wie fast jeden Tag. Dann fing das Trainingslager erst richtig an: "JOGGEN" und zwar im Wald. Bergauf, und ab, drei Runden für die Großen und zwei Runden für die Kleinen. Danach ging es in die Halle, ein paar Übungen machen und danach Unihockey spielen. Das ging voll auf die Beine, denn viele schlugen nicht auf den Ball, sondern daneben. Ein paar Stunden später gab es Abendessen am Buffet. Jetzt hätten wir eigentlich Training, aber Svenja und Volker hatten Erbarmen. Da wir kein Training hatten, spielten wir den ganzen Abend Tischtennis. Danach stiegen wir wieder in unser Liebesnest.

Montag, 21. März 05, (von Caro, Laura, Eva, Janna und Katha)

Wir sind um ca. 7:30 Uhr aufgestanden. Wie jeden Morgen kam Volker in unsere Zimmer, um uns noch ein zweites Mal zu wecken, was vollkommen überflüssig war. Wir konnten das Frühstück in Ruhe genießen, da wir nicht gleich wieder ins Wasser gescheucht wurden. Leider wurden wir von 10 - 11 Uhr durch den Wald gehetzt. Volker war einer der Letzten. Er mußte ja "angeblich" auf die Kleinen aufpassen. Danach sind wir hungrig zum Essen gegangen. Auf dem Weg dahin kam uns ein komischer, glatzköpfiger Mann mit zwei Kindern entgegen. Er hat uns die Tür aufgehalten und Trinkgeld verlangt. Als wir im nichts gaben, beleidigte er uns mit "zerlumpt" und "gammelig". Das Essen war voll OK. Danach machten wir "kollektives Einmuffeln" wie Svenja es nannte. Von 14:30 - 16:15 Uhr hatten wir dann wieder Training. Alle fühlten sich schlapp und kaputt. Als wir Girls uns umzogen, kam Svenja rein. Einige hatten dabei Handtücher um, weil wir es nicht bevorzugen, von jedem angeguckt zu werden. Es gibt keine Schränke und Kabinen. Als Svenja sah, wie wir uns umzogen, hielt sie uns einen langatmigen Vortrag darüber, daß wir ja alle wissen, wie eine Frau in unserem Alter aussieht. Es sei auch völlig normal, daß einige mehr und andere weniger Oberweite haben. Eigentlich hat sie ja Recht, trotzdem ziehen wir uns nach wie vor immer noch mit dem Handtüchern um. Ihr habt die Unterhosen und Tops unter dem Badeanzug vergessen. Gruß Svenja

Das Training war hart, aber wir haben es überlebt. Alle freuten sich auf die Duschen, doch diese Vorfreude war schnell vorbei, da die Duschen sich nicht mehr auf kalt stellen ließen. Katha verbrannte sich sogar an einer. Gegen kurz vor sechs gingen wir zum Abendbrot. Es hat gut geschmeckt. Das zweite Training war auch nicht viel einfacher, doch die 1 ½ Stunden waren, Gott sei dank, irgendwann vorbei. Alle freuten sich auf die Betten, bzw. Katha sich auf ihre Liege, denn sie kam einen Tag später und es war kein Bett mehr da. Doch auch diese Vorfreude hatte einen Haken. Als Katha sich vor Müdigkeit auf ihr Bett schmiss, brach es zusammen. Doch auch diese Panne meisterten wir, indem wir die rausgebrochenen Latten wieder in die Halterungen quetschten. Janna und Eva lachten sich halb tot, während Katha fluchend durchs Zimmer rannte, doch auch sie konnte sich nicht mehr beherrschen und fing ebenfalls an zu lachen. Den Rest der Nacht durchschliefen wir ohne weitere Pannen.

Dienstag, 22. März 05, (von Joanna, Kim-Janet und Josephine)

Kim und Joanna sind aufgestanden. Als Kim die Bettdecke weggeschoben hatte und sich anziehen wollte, sah Joanna ihr Gesicht und fragte sie, was sie denn mit ihrem Gesicht gemacht hätte. Darauf antwortete Kim:" Ich weiß nicht was du meinst." "Na dein Gesicht ist doch ganz rot als ob du einen Sonnenbrand hättest!" sagte Joanna. Kim ging ins Bad und schaute sich im Spiegel an. Sie sah, dass sie wirklich so aus sah, als hätte sie einen Sonnenbrand. Sie wusch sich und ging mit Joanna aus dem Zimmer. Auf dem Flur trafen sie Josephine und die anderen Kinder vom Verein. Wir gingen gemeinsam zum Frühstück. Es gab Brötchen, Nutella, Marmelade und sonstiges. Dann gingen wir gegen 8:15 Uhr zum Training. Es war nicht so anstrengend. Nach dem Training gab es Mittagessen. Es gab Pizza. Danach ging es wieder in die Schwimmhalle, wir hatten Training 13:00 - 14:30 Uhr. Dies war nun wieder anstrengend. Nach dem Training kam das Tolle. Svenja hat uns in die Stadt zum Eisessen eingeladen. Auf dem Weg dahin ist sie mit Kim schnell in die Apotheke gegangen, um etwas gegen den "Sonnenbrand" von Kim zu holen. Als wir das Eis aufhatten, durften wir in der Stadt noch etwas schnüffeln. Alle hatten was gefunden, was sie ihren Eltern, Geschwistern oder sich selbst mitbringen konnten. Dann musste Eva noch schnell zur Post. Als wir wieder in den Zimmern waren, gab es schon wieder Abendessen. Nach dem Abendessen sind wir um 20:00 Uhr in die Sporthalle gegangen und haben verschiedene Sachen gemacht. Um 21:00 Uhr gingen wir auf unsere Zimmer.

Mittwoch, 23. März 05, (von Alex, Denys, Jan-Lucas und Roman)

Im Gegensatz zu Dienstag war das Aufstehen entschieden entspannter, da wir erst 2 ½ h nach dem Frühstück Training hatten. Mittagessen gab es erst eine Viertelstunde nach dem eigentlichen Termin, da wir bis 12:00 Uhr Training hatten. Nach dem Mittagessen spielten wir Tischtennis (Runde). Von 14:30 - 16:00 Uhr hatten wir Training in der Schwimmhalle. Als wir fertig waren, sangen die Jungs in der Dusche wieder so laut, dass man es in der ganzen Schwimmhalle hören konnte. Wie fast jedes Mal nach dem Training spielten wir Tischtennis bis kurz vor dem Abendbrot. Beim Abendessen gab es eine Überraschung. Die Trainerin (Kathrin), die eigentlich mitkommen sollte, kam zu Besuch. Etwas Peinliches ist dann Svenja passiert. Sie wollte sich auf die Tomaten Pfeffer streuen. Leider war der Deckel lose und fiel ab. Der ganze Teller war voller Pfeffer und alle haben gelacht. Nach dem Essen spielten wir unten auf der Wiese Fußball bis zum Training. Wir waren von 19:45 - 20:45 Uhr wieder im Wasser. Es war aber ein sehr lockeres Training. Wir übten Wenden und Rückenstarts. Zum Glück durften wir nach dem Training noch ein bisschen Tischtennis spielen. Gegen zehn sind wir dann ins Bett gegangen.

Donnerstag, 24. März 05, (von Malte und Phillip)

Fast hatten wir es geschafft. Nur noch einen Tag, dann hatten wir das harte Training hinter uns. Doch selbst jetzt gab es noch Überraschungen. Roman hatte Geburtstag und wurde 13. Doch erst wurden wir wieder durch Klopfen geweckt. Bevor wir zum Frühstück gingen, sangen wir noch ein Ständchen für Roman :"Happy birthday to you ... etc." Dann durften wir uns wieder am morgendlichen Buffet verwöhnen. Währenddessen bekam Roman seine Geschenke: ein neues SG-West-Shirt, Kuchen, eine Kerze, 2 Karten und allerlei ungesunden Naschkram. Wir hatten kaum Zeit, unser Essen zu verdauen, denn wir mussten um 9:00 Uhr zum Laufen. Wir liefen wie jedesmal durch unseren Waldweg, 3 Runden mit Valentin und Janna an der Spitze. Natürlich hielten sich nicht alle an die vorgegebene Strecke und nahmen kürzere Schleichwege. Aber das schützte uns auch nicht vor Volkers Extraeinlagen wie Holz heben und Liegestütz. Danach ging es sofort in die Halle zu den Gymnastikübungen. Nach der Quälerei durften wir Fußball auf kleine Tore spielen. Die eine Stunde bis zum Mittagessen wurde von uns gut genutzt. Es wurde Tischtennis und Magickarten gespielt. Beim Mittagessen gab es dann Lasagne, die die meisten gut fanden. In den 1 ½ Stunden bis zum Training gingen manche zu Tankstelle oder zu miniMal, um ihr letztes Geld auszugeben. Einige spielten lieber Tischtennis oder Karten. Dann ging es zum 1 ½ Stunden langen Training, wo wir richtig gequält wurden. In der Dusche sangen wir dann wieder:"Und die Hände zum Himmel", bloß diesmal zensiert. Die gesamte Freizeit verbrachten fast alle damit, die Getränke von Svenja zu leeren, Karten zu spielen und den Bericht zu schreiben. Dann ging es zum vorletzten Training, wo wir 40 x 1 Bahn schwimmen mussten und dann mit Flossen das vorletzte Training beendeten. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, den Bericht fertig zu schreiben und die Koffer zu packen. Dann mussten wir ins Bett und freuten uns schon auf das Training um 7:00 Uhr.

Karfreitag, 25. März 05, / Abreisetag (von Volker)

Es ist kurz vor halb sieben, Zeit, um den Weckruf zu starten, denn wir haben ab 7:00 Uhr die Schwimmhalle. Es ist nach der anstrengenden Woche wirklich etwas hart für die Kids, aber vielleicht geht's ja. Bei den Jungs liegt alles noch im Koma, aber sie reagieren nach kurzer Ansprache. Auf dem Weg zu den Mädchen kommen mir tatsächlich schon Caro und Laura entgegen. Angezogen und mit Schwimmzeug unter dem Arm, sie dachten sie sollten wie immer eine Viertelstunde vorher in der Halle sein. Der Rest war aber auch schnell aus dem Bett getrommelt. Als wir dann pünktlich um sieben in der Halle waren, kam die Müdigkeit dann doch wieder durch und jeder musste animiert werden, sich doch ein wenig aufzuwärmen und zu lockern. Die Augen gingen erst richtig auf, wie alle in das Wasser gesprungen sind. Ohne Gnade und allen Wünschen zum Trotz haben wir noch ein ordentliches Programm geschwommen und das Spielen abgewürgt.

Nachdem jeder noch einmal Alles gegeben hatte und das Gruppenfoto in der Halle im Kasten war, haben wir das Wasser freigegeben. Allerdings hatte jeder nur noch Hunger und wollte etwas essen. Es half auch nicht, dass wir Trainer mit Klamotten ins Wasser geschmissen wurden (Vielen Dank Svenja ;-), Bitte !! oder jeder unter die Kaltwasserdusche geschleppt wurde.

Nach ausgiebigem Frühstück blieb nur noch die Zimmer zu räumen und das Gepäck in den Aufenthaltsraum zu bringen. Jeder döste in den gemütlichen Sesseln vor sich hin. Selbst die Ankunft der Eltern und Geschwister hat nicht wirklich Leben in unsere tapferen Kämpfer gebracht, aber ich glaube, es war doch Jeder glücklich die Seinen wieder zu sehen. Nach der großen Verabschiedung waren wir Trainer dann auch von unserer Last erlöst, alle Kinder heil und gesund wieder abzuliefern. Ich muss gestehen, obwohl ich "nur" am Rand gestanden habe, nach der Rückkehr bin ich nachmittags erschöpft auf dem Sofa eingeschlafen.


Nachwort von Svenja

Ihr Lieben!

Ich habe schon viele Trainingslager geleitet und dieses gehörte zu den Schöneren
Ihr habt keinen Ärger gemacht, super mitgezogen und nicht am Essen rumgenörgelt. Es gab kein Zickenalarm, aber auch keine Verliebten. Naja, im nach hinein ja doch. Schön!!!
Eure Süssigkeiten waren mal wieder viel zu viele, aber ich habe ja teilweise dafür gesorgt, dass sie in den richtigen Mund kamen. Danke!!
Und das ich mal mundgerechtes Obst schneide, war auch eine Erfahrung. Aber geschmeckt hat es ja.
Ich danke euch allen für die schönen Tage. Ich muss gestehen ich hatte vorher etwas Sorgen, wie alles so wird, aber… Pustekuchen.
Und ganz besonders danke ich Volker, der so kurzfristig eingesprungen ist und mir eine sehr große Hilfe war!
Ich freue mich schon auf das nächste Mal.