Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen

Die Schwimmtasche ist gepackt, das Adrenalin durchströmt den Körper, das Kribbeln wird spürbar – es ist Zeit für den ersten Wettkampf des Jahres.
Ein Großteil der Leistungsgruppe ist heute (Damen) und morgen (Herren) bei den DMS am Start. Dafür wurden keine Mühen gescheut und sogar im Dunkeln unter freiem Himmel trainiert!
Wir wünschen euch viel Erfolg!


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Trainingscamp in Neumünster

Start ins kühle Nass

Als wir am 29.1. im Trainingslager Neumünster ankamen, erwartete uns ein schönes Wochenende.
Mit dem Bus fuhren wir ca. 1 Stunde in die Schwimmhalle nach Neumünster, wo wir 4 Trainingseinheiten durchnehmen würden. Aufwärmen, Einschwimmen, Staffeln – das volle Programm. Ein wenig erschöpft fuhren wir in die Jugendherberge „Kiek in“ wo die Zimmer eingeteilt wurden. Nach dem Mittag ging es wieder los – die 2. Trainingseinheit wartete auf uns. Müde ging es am Abend ins Bett und nach ein paar Seiten lesen wurde geschlafen. Das Frühstück am nächsten Morgen war wunderbar. Und dann ging es zur 3. Trainingseinheit. Heute stand Flossenschwimmen auf dem Programm. Nach leckerem Mittag machten wir uns erneut auf den Weg zur Schwimmhalle. Am Ende der 4. Trainingseinheit spielten wir noch eine Runde Wasserball. Nach ein paar Sprüngen vom 3m Brett fuhren wir nach Hause und fielen ins Bett.

Betreut wurde die Fahrt von Dörte, Mausi und Jens. Vielen Dank!

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Schnelle Zeiten beim 4. Lagenmehrkampf

Ein Teil der SG West Schwimmer

Typisches hamburger Schietwetter lud am 15. November nicht gerade dazu ein, schon frühmorgens den Wecker klingeln zu lassen um den Tag zeitig zu beginnen. Aber über 100 Sportler hatten sich für den 1. Abschnitt des Lagenmehrkampfes der SG Hamburg-West angemeldet und suchten somit ihren Weg in die Schwimmhalle.

Medaillen gab es für alle Erstlingsschwimmer

Das Schwimmbad St. Pauli war rechtzeitig für den Wettkampf vorbereitet, sodass pünktlich um 9 Uhr die Türen geöffnet werden und die noch jungen Athleten begleitet von ihren Trainern in die Halle gehen konnten. Für die 5 bis 7-Jährigen war dies vielfach der erste Wettkampf überhaupt und entsprechend die Nervosität spürbar. Eine besondere Herausforderung für die Betreuer, diess in den Griff zu bekommen und die Nerven der Kleinen zu beruhigen. Absolvierten die Sportler allerdings eine Bahn in Bauchlage oder Rückenlage, so gab es als Auszeichnung für ihr Können die erste Medaille! Am Ende des Abschnitts konnten so über 40 Medaillen verteilt werden! Herzlichen Glückwunsch!
In ihren Pausen zwischen den Starts konnten die jungen Schwimmer dann einen Blick in die Zukunft werfen. Denn gemeinsam mit Ihnen waren auch die 8 und 9-Jährigen in der Halle, für die schon wesentlich mehr als 25m auf dem Plan stand. Für sie stellte dieser Wettkampf einen Test ihrer Vielseitigkeit dar. Geschwommen wurden 50m Freistil, 50m Brust, 50m Rücken und 25m Delphin.

Der erste Start im Wettkampf

Zwar gibt es für jeden Start eine Urkunde (Dank an KommunikationsDesign in Schenefeld), aber eine Medaille durfte sich nur umhängen, wer in der Addition seiner drei besten Strecken zu den besten Drei gehörte. Die Konkurrenz war stark und nahezu die gesamte hamburger Schwimm-Spitze vertreten – entsprechend knapp ging es bei den Entscheidungen zu. Für die Sieger gab es jeweils ein von MWS-Sport und HEAD Swimming zur Verfügung gestelltes Handtuch, für den 2. und 3. Platz ein Ticket für das HSV Museum. Herzlichen Glückwunsch!

Die Sieger der Jahrgänge 2006&2007


Und weil die Sportler so schnell geschwommen sind, war der Wettkampf für sie auch schon um 13:30 Uhr zu Ende. Für die Schiedsrichter und das Team im Protokoll allerdings begannen nun die Vorbereitungen für den 2. Abschnitt.
Denn dort hieß es: Sport frei für die Sportler der Jahrgänge 2005 – 2000. Mit dabei waren Teilnehmer an den Norddeutschen Meisterschaften, Hamburger Meister und viele, die das noch werden wollen. Entsprechend schnell ging es zur Sache. Nicholas Grillo (Jahrgang 2000) legte die 100m Freistil in 55,50 Sekunden zurück, seine Schwester Natalie (2002) als schnellstes Mädchen in 1:05,99 min. Über 50m Brust siegte Lucy Stock (2004) in 44,36 Sekunden, und schnellstes Mädchen über die 100m war Sina Heuer (2000) in 1:24,92 min.
Schnellstes Mädchen über 100m Rücken war wiederum Natalie in 1:16,38min. Bei den Jungs überzeugte der erst 12-jährige Till Mozdzanowski (2003) in 1:21,13min, schnellster Teilnehmer war Nicholas in 1:09,62min. Zum Abschluss mussten dann 50m Delphin geschwommen werden – ein kraftraubender 4. Start innerhalb von nur 2 Stunden. Diese schwierige Aufgabe meisterten Jeanne Tillema (2000) in 33,87 Sekunden bei den Mädchen und Nicholas in 29,16 Sekunden am besten.

Die Medaillen

Allerdings war bis hierhin nur die halbe Miete eingefahren. Es folgte die Medaillenvergabe für die drei Erstplatzierten der Mehrkampfwertung (Addition aller 4 Strecken), eine wie immer beeindruckende Einlage der Synchronschwimmerinnen des ATSV und dann der Aufruf zum großen Finale.
Die ersten 6 der Mehrkampfwertung traten nun zum letzten Mal auf den Startblock und kürten den wahren Vielseitigkeitsmeister. Mann gegen Mann, Frau gegen Frau – 200m Lagen. Die ersten 3 jeder Altersklasse erhielten Sachpreise, gesponsort von Swim.de, MWS Sport und HEAD Swimming.

Unterwasser

Und das nicht automatisch der Punktbeste aus den Vorläufen gewinnt, musste Lucy Stock (3:03,98min) gleich als Erste erfahren. Sie musste wegen einer sehr langsamen Wende von Brust auf Kraul Marie Scultetus (3:03,19min) vorbeiziehen lassen und schlug als Zweite an. Dritte wurde Fiona Pingel in 3:14,14min.
Bei den Jungs in der Jugend D hielt sich Nunjo schadlos und siegte in 2:45,15min vor Niklas in 2:56,81min und Lasse in 2:58,87min.
Bei den Mädchen der C-Jugend wiederum änderte sich erneut das Tableau, und zwar kräftig. Es siegte Natalie in 2:52,50min, auf den 2. Platz schob sich aber Marie Brüggemann in 2:58,49min knapp vor Cara in 3:00,75min.
Die Jungs wirbelten ihre Vorwertung ebenfalls noch einmal kräftig durcheinander. Es siegte Jamie Thompson in 2:54,70min im Fotofinish vor Till in 2:55,45min und Marlon in 3:04,75min.
Den Abschluss bildeten die schnellen Jungs und Mädchen der B-Jugend. Schnellstes Mädchen wurde Jeanne in 2:46,31min vor Jenny in 2:48,41min und Johanna Kanitz in 2:54,63min. Schnellester Junge wurde Nicholas in 2:29,73min vor Jim in 2:40,57 und Andrej in 2:57,87min.
Bei allen Siegern hängt nun der Jahreskalender von SWIM und wird hoffentlich in den kommenden Trainingsmonaten für reichlich Motivation sorgen.

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

Mehrkampfwertung Jahrgänge 2006&2007

Mehrkampfwertung Jugend B - D

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Protokoll 4. Lagenmehrkampf

Das Protokoll vom 4. Lagenmehrkampf powered by HEAD swimming ist online.

Protokoll 4. Lagenmehrkampf

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Vorbericht zum 4. Lagenmehrkampf

Das Wettkampfbecken

Schwimmer sind Frühaufsteher. Das war schon immer so und wird sich so schnell auch nicht mehr ändern. Wer an den deutschen Meisterschaften teilnehmen will, muss zweimal wöchentlich frühmorgens aus dem Bett fallen um schon vor Schulbeginn an Ausdauer und Kraft zu arbeiten. Das müssen die jüngsten Schwimmer noch nicht, aber wenn ein Wettkampf vor der Tür steht, klingelt auch am Wochenende der Wecker. So wird es auch am kommenden Sonntag sein, wenn die SG Hamburg-West ihren 4. Lagenmehrkampf veranstaltet.

Start zu einer neuen Bestzeit?

Im Hallenbad St. Pauli beginnt um 9 Uhr der 1. Wettkampfabschnitt und die Jüngsten dürfen zeigen, was sie im Training gelernet haben. Besonders für die 5 – 7-Jährigen ist dies eine großes Ereignis, schnuppern sie doch zum ersten Mal Wettkampfluft und dürfen vor den Augen ihrer Eltern eine Bahn schwimmen. Wahlweise in Bauch- oder in Rückenlage; wer im Training ganz fleißig war darf auch beides schwimmen. Aufregung und Anspannung bei den zuschauenden Eltern sowie Nervosität und Unsicherheit bei den Kindern wandeln sich innerhalb dieser 25m in Stolz und Glücklichsein. Für die Trainer immer wieder ein besonderes Gefühl und der schönste Lohn für ihre Arbeit.
Für die älteren Schwimmer (8 und 9 Jahre), die im gleichen Abschnitt zwischen den 25m Strecken starten, geht es schon darum, sich mit ihren Schwimmkameraden aus dem eigenen Verein und Gastvereinen zu messen. Geschwommen werden jeweils 50m Rücken, 50m Brust und 50m Kraul und für alle, die es schon können auch 25m Schmetterling. Die besten 3 Leistungen werden anschließend in Punkte umgerechnet und addiert. Daraus ergibt sich die Mehrkampfwertung und letztendlich die Entscheidung, wer auf das Siegerpodest steigen darf. Die Plätze 1 – 3 pro Jahrgang werden mit Medaillen und einem Sachpreis geehrt!

Die Medaillen für die Sieger


Nach der Siegerehrung räumen die Kleinen die Halle und sammeln im Foyer ihre Urkunden ein. Für jeden Start dürfen sie eine mit nach Hause nehmen auf der nochmal vermerkt ist, auf welcher Strecke sie welche Zeit geschwommen sind und für welchen Platz dies gereicht hat. Wie immer wurden die Urkunden ausschließlich für diesen Wettkampf gestaltet (ein Unikat!) – ein herzliches Dankeschön an KommunikationsDesign Schenefeld.
Nach den jungen Schwimmern kämpfen im 2. Abschnitt ab 14 Uhr die 10 – 15-Jährigen um Bestzeiten und vordere Platzierungen. Für die jugendlichen Sportler stehen dann jeweils 100m Rücken, 100m Brust und 100m Kraul auf dem Programm, ergänzt durch 50m Schmetterling. Um sich für das Finale über 200m Lagen zu qualifizieren, MÜSSEN die Sportler alle Strecken schwimmen, denn jedes einzelne Ergebnis wird in Punkte umgerechnet und die einzelnen Punkte werden addiert. Die 6 Punktbesten schwimmen dann nach einer kurzen Pause im Finale über 200m Lagen ihre endgültige Platzierung aus. Die schnellsten 3 erhalten Sachpreise – gesponsort von MWS-Sport, HEAD Swimming und der Zeitschrift SWIM.
Das Pausenprogramm zwischen den Vorläufen und den Finals werden die Synchronschwimmerinnen des ATSV gestalten – in den letzten Veranstaltungen immer eine beeindruckende Show!

Zu guter Letzt sei schonmal im Vorfeld den vielen ehrenamtlichen Helfern gedankt, die zum Gelingen und Stattfinden dieser Veranstaltung beitragen. Helfer, die das Kuchenbüffet organisieren und bestücken, als Kampfrichter fungieren, die Meldungen verarbeiten und das Meldeergebnis erstellen, beim Auf- und Abbau mit anpacken und natürlich die vielen Trainer, die ihre Schützlinge begleiten und betreuen!
Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Sonntag mit vielen neuen Bestzeiten!

Die letzten 3 Urkunden

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Update: 4. Lagenmehrkampf

Entgegen der ursprünglichen Behauptung wird der 4. Lagenmehrkampf nicht im Hallenbad Elbgaustraße stattfinden, sondern im Hallenbad St. Pauli.

Alle Informationen zur Halle (Anreise,…) findet ihr hier

Wir freuen uns auf euch!

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4. Lagenmehrkampf

Am 15.11. freuen wir uns im Hallenbad Elbgaustraße 8 Vereine mit insgesamt 300 Sportlern und 980 Meldungen zu begrüßen.
Das Meldeergebnis ist hier veröffentlicht.

Wir wünschen allen Gästen eine gute Anreise und einen erfolgreichen Wettkampf!

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Schwimmer in Hamburg-Auswahl

Als Ersatz für die ausgefallenen Hamburger Kurzbahnmeisterschaften werden am kommenden Wochenende eine Auswahlmannschaft des Hamburger Schwimmverbandes bei den Kurzbahnmeisterschaften im benachbarten Schleswig-Holstein antreten. Zum erlauchten Sportlerkreis gehören alle Schwimmer, die eine realistische Chance haben, sich für die in 2 Wochen stattfindenden Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zu qualifizieren. Die SG Hamburg-West ist in dieser Auswahl mit 3 Sportlern vertreten, die sich bei einer Steigerung ihrer bisherigen Bestzeiten berechtigte Hoffnungen auf eine Qualifikation machen können.
Hendrik Rogoll, Lennart Rogoll und Hans-Werner Köhn sind dabei allerdings abhängig von dem, was die Sportler der anderen Bundesländer abliefern werden. Denn in nahezu ganz Deutschland finden die Qualifikationswettkämpfe um die 100 Startplätze pro Strecke statt. Denn pro Strecke erhalten nur die 100 schnellsten eine Starterlaubnis.

Viel Erfolg und wir werden berichten!

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Schwimmen bei Sonnenschein

Golden scheint die Sonne aufs Dulsberg

Das erste Oktoberwochenende hielt herrliches Spätsommerwetter bereit. Die Sonne schien zur Begrüßung am frühen Morgen und lächelte zum Abschied in den Abend. Schöner kann man es sich nicht vorstellen. Viel mehr als Sonnenauf- und Sonnenuntergang bekamen die Schwimmer der SG Hamburg-West von diesen zwei herrlichen Tagen allerdings nicht mit. Doch ein guter Start in den Tag ist schon die halbe Miete und ein zufriedenes Lächeln wenn es abends ins Bett geht die zweite Hälfte. So erstrahlte nicht nur die Schwimmhalle am Olympiastützpunkt in hellem Licht, sondern auch die erbrachten Leistungen der Sportler.

Das erfolgreiche Team


Nach nur 5 Wochen Training konnten die Schwimmer schon erstaunlich schnell schwimmen. Zahlreiche Starts endeten mit Bestzeit – der Mindestlohn für viel harte Arbeit. Noch glücklicher durfte sich schätzen, wer sich am Ende eine Medaille um den Hals hängen durfte. Denn gegen starke nationale und internationale Konkurrenz aus Dänemark, Russland, Tschechien und Norwegen waren außerordentliche Leistungen nötig.

Wie schlug sich die Jugend?

In den am Vormittag (ein sehr weit gefasster Begriff, dauerten die Vorläufe doch bis 16 Uhr) ausgetragenen Vorläufen erschwamm sich Lucy Stock (Jahrgang 2004) dreimal einen dritten Platz. Über 100m Brust in 1:36,17min, 100m Freistil in 1:15,17min und die doppelte Distanz 200m Freistil in 2:49,85 durfte sie sich am Ende über Edelmetall freuen. Zudem erreichte sie über 50m Brust und 50m Freistil im Finale der schnellsten 8 jeweils einen hervorragenden 5. Platze (Brust in 42,52 Sekunden und Freistil in 32,63 Sekunden).

Nunjo startet zu einem seiner 4 Siege

Nicht nur einen Sahnetag, sondern ein Sahnewochenende erwischte Nunjo Toennies (2004). 2 neue Veranstaltungsrekorde in der Jugend D darf er nun sein Eigen nennen, die mit einer Goldmedaille veredelt wurden. 100m Lagen in 1:15,88min und 50m Rücken in 33,93 Sekunden sind die neuen Bestmarken, an denen sich alle Anderen orientieren müssen. Hinzu kamen zwei weitere erste Plätz über 50m Delphin in 33,95 Sekunden und 50m Freistil in 30,06 Sekunden. Somit entschied der 11-jährige 4 von 5 ausgetragenen Finals für sich. Glückwunsch!

Nicholas wird 3. über 50m Freistil

Ebenso wollen wir Nicholas Grillo (2000) nicht vergessen, der eine Bronzemedaille über 50m Freistil mit nach Hause nahm und sich in 25,36 Sekunden ganz schön beeilen musste, um den dritten Platz festzuhalten. Stark!
Weiter Finalteilnahmen erschwammen sich Natalie Grillo (2002) über 50m Freistil (29,79 Sekunden) und 50m Rücken (34,52 Sekunden) und Jim Jaeger (2001) über 50m Rücken (32,09 Sekunden)

Erfolge der Erwachsenen

Für die Athleten über 16 Jahre hingen die Trauben an diesem Wochenende am höchsten. Ihre Konkurrenz bestand aus Teilnehmern an internationalen Wettkämpfen (EM, WM) und Athleten die zum Teil den doppelten Trainingsumfang leisten können. Entscheidend ist letztendlich aber im Wasser und so war es äußerst erfreulich, dass sich mit Anja Becker (1999), Hendrik Rogoll (1996), Lennart Rogoll (1998) und Hans-Werner Köhn (1996) vier Sportler in diverse Finals schwimmen konnten. Zusammen mit Nunjo, Lucy, Jim, Natalie und Nicholas war die SG Hamburg-West also mit einem großen Team vertreten, dass sich gut präsentieren konnte.

Hans-Werner wird 3. über 50m Rücken

Zahlreiche Vereinsrekorde wackelten und die bis Platz 3 geführten Bestenlisten bedurften eines großen Updates. Anja Becker ist nun mit 31,50 Sekunden die Zweitschnellste Sportlerin über die 50m Delphin. Dritter über diese Strecke ist Hendrik Rogoll in 26,33 Sekunden. Ebenfalls Dritter, aber über die doppelte Distanz ist Hans-Werner Köhn in 59,00 Sekunden, der über 50m Rücken in 28,21 Sekunden nun ebenfalls Dritter ist. Auf den zweiten Platz schwamm er über 50m Freistil in 24,15 Sekunden ist.
Ein ganz besonderes Event war das 50m Finale mit gleich drei Teilnehmern der SG West, die nun alle drei die Bestenliste füllen. Dritter in 31,02 Sekunden ist Hans-Werner Köhn, Zweiter in 30,90 Sekunden ist Lennart Rogoll und einen neuen Vereinsrekord schwamm Hendrik Rogoll in 30,72 Sekunden. Gleiches gelang ihm über 100m Brust in 1:07,11 Minuten. Herzlichen Glückwunsch!

Vereinsrekord für die Staffel über 4x50m Freistil

Ebenfalls schneller als je eine Vereinsmannschaft vor Ihnen waren die Frauenstaffeln über 4x50m Lagen in der Besetzung Natalie Grillo, Lara Schlechtweg (1998), Anja Becker und Anja Tillema (1999) und einer Zeit von 2:17,87 Minuten. Vereinsrekord schwammen auch die 4x50m Freistilstaffeln der Mädchen (2:02,33min) und Jungs (1:40,95min). Die Mädchen in der Besetzung Pia Mozdzanowski (2001), Natalie Grillo, Anja Becker und Jeanne Tillema (2000) und die Jungs mit Hans-Werner Köhn, Nicholas Grillo, Hendrik Rogoll und Timo Koring (1997). Für die Jungs bedeutet dies zugleich den dritten Platz und ein kuscheliges Plätzchen auf dem Siegerpodest.
Lohn für die viele Arbeit und guten Zeiten war ein hervorragender 6. Platz von 34 teilnehmenden Mannschaften.

So fand am Sonntag um 18 Uhr ein langes und erfolgreiches Wochenende seinen Schlusspunkt und nicht wenige der Aktiven fielen noch vor 20 Uhr in einen erholsamen Tiefschlaf. Gut gemacht!

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Der Sprint-Cup steht vor der Tür

Was den normalen 10 – 14-jährigen ihre Übernachtungsparty bei Freunden ist, den pubertierenden 14 – 17-jährigen die erste Übernachtung bei Freund bzw. Freundin und den 17 – 20-jährigen ein durchfeiertes Wochenende ist, ist den Wettkampfsschwimmern ein gemeinsames Wochenende in der Schwimmhalle. Unter Aufsicht des Trainers und mit den höchsten Ansprüchen an sich selbst – wollen sich die Sportler doch mit neuen Bestzeiten belohnen für ihr anstrengendes Training, hängende Augenlider in der Schule und Hausaufgaben erledigen bis in die Nacht.

Die Startbrücke - Anfang und Ende jedes Rennens

Diese Möglichkeit bietet der erste große Wettkampf in dieser Saison am kommenden Wochenende. Zum Hamburger Sprintcup reisen Vereine aus ganz Deutschland an, um sich einem Formtest zu unterziehen. Mit dabei sind auch Teams aus Dänemark, Norwegen, Russland und Tschechien. Für die Sportler ganz besonders zu erleben, dass auch große deutsche Namen, mit internationalen Medaillen bei WM und EM bestückt, am Start sein werden. Dorothea Brandt, Carl-Louis Schwarz und Felix Wolf – um nur drei zu nennen. Mit dabei ist natürlich auch die geballte hamburger Konkurrenz, sodass es einem Vorgeschmack auf die bald kommenden Hamburger Meisterschaften gibt.

Um 8:30 Uhr öffnen sich die Türen zum Sportgelände, dann schwimmen sich die Sportler eine Stunde im Wettkampfbecken ein, um anschließend auf den Startblock zu steigen und sich mit der Konkurrenz zu messen. Die SG Hamburg-West ist mit insgesamt 43 Aktiven dabei und stellt damit die zweitgrößte Mannschaft.

Schwimmen als Einzelsport - mit voller Unterstützung vom Team


Der besondere Reiz der Veranstaltung liegt darin, dass sich die jeweils 8 schnellsten Schwimmer pro Altersklasse (Jahrgänge 2005/2004, 2003/2002, 2001/2000 und 1999 und älter) für das am Abend ausgetragene Finale qualifizieren. Verbunden mit so einem Finalstart ist ein ganz besonderer Nervenkitzel. Denn du hast nur diese eine Möglichkeit, Mann gegen Mann, 50 Meter, einmal hin und zurück, du musst so perfekt wie möglich schwimmen um eine Chance aufs Podium zu haben. Dafür trainierst du 12 Stunden pro Woche!
Doch bevor es soweit kommt, müssen die Vorläufe (als einer der 8 Schnellsten) überstanden werden. Dafür ist Geduld gefragt. Der erste Start am Samstag wird um 9:30 Uhr ins Wasser springen, der letzte Start in den Vorläufen wird um 16 Uhr sein. Dazwischen liegen 6,5 Stunden mit 3 Starts pro Sportler. Das bedeutet viel Pausenzeit die unterschiedlich genutzt wird. Die Einen müssen sich mit ihren Hausaufgaben beschäftigen, Andere können die Zeit nutzen zum gemeinsamen Karten- oder Handyspielen, einem Snack am Kuchenbüffet und was Freunde sonst noch so tun. Nicht zuletzt gegenseitig gratulieren oder trösten, je nachdem wie das Rennen gelaufen ist.

So ein Wochenende mit mehr als 14 Stunden gemeinsamer Zeit in der Schwimmhalle schweist die Mannschaft also ungemein zusammen, stärkt und entwickelt Freundschaften und die Eltern haben keine Sorgen, dass ihr Kind am Sonntagabend den Weg ins Bett nicht findet. Ganz so, als wäre es auf einer Übernachtungsparty gewesen oder bei der ersten großen Liebe oder mit Freunden Samstagnacht durch die Clubs gezogen.
Toller Sport!

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