Archiv 30. März 2015

Hamburger Meisterschaften 2015


Woran bemisst sich ein “erfolgreicher Wettkampf”?
An der Platzierung in der Vereinswertung? Am Medaillenspiegel? Der Zahl der geschwommenen Bestzeiten? Allgemein: Am Fortschritt der Schwimmer?
Klar ist – “Erfolg” lässt sich nicht quantifizieren. Grundsätzlich sollte im Vordergrund stehen, ob der Sportler umsetzt, was im Training mühsam geübt wurde. Mehr Beine, langer Abdruck, Tauchphase,… Erst die Kombination aller gelernten Elemente führt häufig letztendlich zu einer höheren Schwimmgeschwindigkeit und damit einer neuen Bestzeit. So ein Prozess kann dauern und benötig gegenseitiges Vertrauen. Der Sportler muss dem Trainer vertrauen, das er weiß was er tut. Der Trainer muss dem Sportler vertrauen, das man am selben Strang zieht.
So kommt es also, dass bei den bisherigen Wettkämpfen (Dresden, DMS, Itzehoe,…) zwar Fortschritte zu erkennen waren – der große Durchbruch in Form einer neuen Bestzeit aber oft nicht eintrat.
Anders nun bei den am Sonntag beendeten Meisterschaften. Die Qualifikation hierfür bedeutet für die meisten Sportler eine Pflichtübung – höhere Weihen (Meistertitel, Quali für Norddeutsche Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften) die Kür.

Johanna

Nunjo

Hamburger Jahrgangsmeister wurden:
Anja Becker (99): 100m Delphin (1:11,79), 50m Delphin (0:31,34)
Felix Neumann (99): 200m Delphin (2:33,16)
Finn Stoinski (03): 50m Brust (0:43,24)
Jeanne Tillema (00): 400m Freistil (5:24,31)
Jenny Halfina (00): 200m Freistil (2:30,23)
Jim Jaeger (01): 50m Rücken (0:34,77), 100m Rücken (1:14,91)
Johanna Kanitz (01): 200m Freistil (2:32,18), 400m Freistil (5:26,89)
Klara Morfeld (99): 50m Rücken (0:30,61), 100m Rücken (1:09,25), 200m Rücken (2:30,63)
Max Sanders (97): 50m Brust (0:33,27), 100m Brust (1:14,82)
Natalie Grillo (02): 50m Rücken (0:36,29), 100m Freistil (1:05,42)
Pia Mozdzanowski (01): 50m Freistil (0:31,03)
Sina Heuer (00): 200m Brust (3:01,21), 100m Brust (1:25,88)

Jeanne


Jim


Till Mozdzanowski (03): 50m Rücken (0:38,39)
Timo Koring (97): 50m Freistil (0:26,23), 50m Schmetterling (0:28,26), 100m Freistil (0:57,91), 100m Rücken (1:08,16)

Zu diesen 25 Meistertiteln kommen weitere 69 Podestplatzierungen (2. und 3. Platz), deren Aufzählung ganz sicher den Rahmen sprengen würde.
Im Jugendmehrkampf (also der Addition der Leistungen über 50m Kraul Beine, 400m Freistil, 200m Lagen und 100m Delphin, Rücken, Brust oder Kraul (2 Lagen wählbar)) belegte zudem Nunjo Toennies (04) den 2. Platz und Klass-Jannis Küchler (05) den dritten Platz. John Meinberg (04) wurde hier 4., Lenny Kämmer (04) belegte den 12. Platz und Sina Lehmann (04) wurde 20.
All die oben genannten Leistungen bescherten uns einen deutlichen 2. Platz in der Nachwuchswertung des Hamburger Schwimmverbandes. 437 Punkte standen auf unserem Konto, der siegreiche HSC enteilt mit 852 Punkten, der Drittplatzierte SVE bei 344 Punkten deutlich hinter uns.

40 der 48 erfolgreichen Schwimmer auf einem Bild vereint

Hendrik

Gleichzeitig qualifizierten sich für die Norddeutschen Meisterschaften:
Hendrik Rogoll (96), Timo Koring (97), Max Sanders (97), Lennart Rogoll (98), Anja Becker (99), Anja Tillema (99), Klara Morfeld (99), Felix Neumann (99), Nicholas Grillo (00), Sina Heuer (00), Jim Jaeger (01), Natalie Grillo (02) sowie nach aktuellen Stand die Mehrkämpfer Jamie Thompson (03) und Nunjo Toennies (04).

Wir freuen uns sehr über diese Ergebnisse und ein wirklich erfolgreiches Wochenende in dem es den Sportlern gelungen ist, die bisher erlernten Fähigkeiten ins Wasser zu bringen und als Belohnung neben Medaillen auch viele persönliche Bestzeiten mit nach Hause zu nehmen!


Trainingscamp Itzehoe

Wieder einmal ist ein ereignisreiches Wochenende im Itzehoer Schwimmbad vorbei.

Nachdem am 21.2. unsere Schwimmer und Schwimmerinnen im Bad des Itzehoer Sport-Clubs ihre Pflichtzeiten für die Hamburger erschwommen haben. Hatte der Nachwuchs jetzt vom 27.02. – 01.03. noch eine intensive Trainingsphase für die Vorbereitung der Hamburger.

Man könnte fasst meinen, Itzehoe ist unser zweites zu Hause und genauso haben die 15 Sportler aus den Bädern Blankenese, Niendorf und St. Pauli auch trainiert.

Total vertraut mit der Schwimmhalle und dem Gelände haben wir mit vier Wassereinheiten das Becken nochmal aufgemischt. Mit Brettern an den Händen, Flossen an den Füßen und Schwimmringen auf dem Kopf, wurden fleißig die Kilometer geschwommen.


Vielleicht ein wenig zu vertraut mit dem Becken, haben sich prompt zwei Sportler die Nase und den Kopf beim Rückenschwimmen demoliert.


Ebenfalls draußen auf dem Gelände wurden um die 1000 Seilsprünge gesprungen, ohne Ende herum gelaufen, Fußball gespielt und im Matsch gesuhlt. Wir drei Betreuer Jann Hettfleisch, Hendrik Rogoll und Charlotte Kühl hatten jede Menge zu gucken und jede Menge zu lachen und natürlich auch zu korrigieren und zu stoppen.

Egal ob Beule am Kopf, Erkältung, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Muskelkater die drei Tage, wurden von allen ordentlich genutzt und mit Schweiß und Spaß wurden erfolgreiche 11 km geschwommen.

Jetzt erst mal viel Spaß beim Ski fahren oder wo ihr sonst so rumhängen mögt. Für die nächsten geht es aber nächste Woche schon weiter nach Malente.

Itzehoe bleibt auch unser weiteres Trainingsziel, denn im Mai geht es wieder los. Vom 10.05. – 15.05. sind wir wieder dort für das letzte intensive Saisontraining.