Wettkampffahrt nach Dortmund

Am 8. und 9. April zog es die Leistungsgruppe der SG Hamburg-West nach Dortmund zum Internationen Speedo Schwimmfest. 3 Wochen nach einem kraftraubenden und sehr intensiven Trainingslager auf Mallorca galt es für die Schwimmer die Früchte ihrer Arbeit zu ernten. Und das taten sie oft.

Im Durchschnitt endeten 3 von 4 Starts mit einer neuer Bestzeiten – ausnahmslos über alle Streckenlängen von 50m bis 400m und in allen vier Lagen. Besonders hoffnungsvoll für die entscheidende Saisonphase stimmte das Erreichen zahlreicher Pflichtzeiten für im Juni anstehenden Norddeutschen Meisterschaften in Braunschweig.
Anja Tillema (99) unterbot die Pflichtzeit für die 50m Kraul deutlich in 28,30 Sekunden. Hans Werner Köhn Baguero (96) blieb über 100m Freistil in 54,80 Sekunden und über 100m Schmetterling in 1:01,48 Minuten unter der Norm. Hendrik Rogoll (96) gelang Gleiches über 200m Brust in 2:37,96 Minuten. Jim Jager (01) seinerseits unterbot die Pflichtzeit über 100m Freistil in 58,22 Sekunden. Natalie Grillo (02) schwamm die 50m Rücken in 34,74 Sekunden und die 100m Rücken in 1:14,10 Minuten und sicherte sich so zwei zusätzliche Starts in Braunschweig. Timo Koring (97) schwamm die 50m Freistil in 25,35 Sekunden und die 200m Rücken in 2:17,56 Minuten – zweimal unter Pflichtzeit.
Und zu guter Letzt verbesserte Till Mozdzanowski seine Bestzeit über die 200m Lagen um ganze 6(!) Sekunden auf 2:49,63 Minuten, was ihm ebenfalls einen Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften im Jugendmehrkampf sichern sollte. Hier qualifizieren sich die schnellsten 75 Jungs im Jahrgang 2003 über 200m Lagen.
Aber nicht nur die absoluten Top-Leistungen überzeugten, sondern das ganze Team aus 19 Athleten zeigte sein Können! Alle Leistungen im Einzelnen zu nennen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, deswegen sei auf die Ergebnisseite verwiesen: www.sg-hamburg-west.de/wettkaempfe
Auf jeden Fall können wir frohen Mutes auf das kommende Highlight am 4. und 5. Juni in Braunschweig. Mit bereits 11 qualifizierten Schwimmern wird die SG Hamburg-West wohl wieder die größte hamburger Vereinsmannschaft stellen. Doch vorher heißt es noch 6 Wochen fleißig arbeiten, damit einigen Schwimmern auch der Sprung zu den deutschen Meisterschaften gelingen kann.


Schwimmer in Hamburg-Auswahl

Als Ersatz für die ausgefallenen Hamburger Kurzbahnmeisterschaften werden am kommenden Wochenende eine Auswahlmannschaft des Hamburger Schwimmverbandes bei den Kurzbahnmeisterschaften im benachbarten Schleswig-Holstein antreten. Zum erlauchten Sportlerkreis gehören alle Schwimmer, die eine realistische Chance haben, sich für die in 2 Wochen stattfindenden Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zu qualifizieren. Die SG Hamburg-West ist in dieser Auswahl mit 3 Sportlern vertreten, die sich bei einer Steigerung ihrer bisherigen Bestzeiten berechtigte Hoffnungen auf eine Qualifikation machen können.
Hendrik Rogoll, Lennart Rogoll und Hans-Werner Köhn sind dabei allerdings abhängig von dem, was die Sportler der anderen Bundesländer abliefern werden. Denn in nahezu ganz Deutschland finden die Qualifikationswettkämpfe um die 100 Startplätze pro Strecke statt. Denn pro Strecke erhalten nur die 100 schnellsten eine Starterlaubnis.

Viel Erfolg und wir werden berichten!


Saisonstart

Die Türen sind wieder geöffnet, die Startblöcke frei gegeben, das Wasser beheizt und die Trainingsmaterialien entstaubt.

Willkommen in der neuen Saison 2015/2106!

Darbte so mancher Badeanzug seit Juli ein Schattendasein, versteckt im Schrank zusammen mit Badelatschen, Paddles, Pull-Buoy, Flossen, Handtuch, Brille und Badekappe so war es Ende August Zeit, die Utensilien zu entstauben und für die neue Saison vorzubereiten. Passt noch alles? Sind die Hände nicht zu groß geworden für die Paddles? Die Flossen zu klein für die Füße? – Und am wichtigsten: Passe ich noch in meinen Badeanzug?
Sage und schreibe 28 Schwimmer konnten die Fragen mit einem „Ja“ beantworten und fanden sich am 31.8. zum Trainingsstart in ihrer zweiten Heimat wieder ein. Gemeinsam mit den Vereinsgruppen startete auch die Leistungsgruppe an diesem Montag wieder ins Training. Das Hallenbad St. Pauli und das Schwimmbad in Blankenese werden in den kommenden 10 Monaten die Trainingsheimat und vielmehr ein zweites Zuhause für die Sportler werden. Sportler aus dem ETV, dem ATSV, dem NTSV, dem HTB und dem HSV sind in der Leistungsgruppe vertreten. Alle starten unter der gemeinsamen Flagge der SG Hamburg-West.
Sie eint das Ziel, in den kommenden Monaten bei Wettkämpfen in Dresden, Dortmund und Berlin der landesweiten Konkurrenz die Stirn bieten zu können und bei den Hamburger Meisterschaften Medaillen zu sammeln. Dafür müssen die anderen Hobbies hinten angestellt werden, Schulfreundschaften Verständnis für einen immens hohen Trainingsaufwand haben und die Familien öfter mal auf ihre sportlichen Kinder verzichten. In Trainingslagern werden Freundschaften geknüpft, bei lockeren Gesprächen unter der Dusche Klatsch und Tratsch ausgetauscht und beim gemeinsamen Leiden und Auspowern während des Trainings entstehen Bande die für lange lange Zeit zusammenschweißen.
Steht die Bewegung im Wasser natürlich weiterhin im Vordergrund, so liegt in dieser Saison der verstärkte Fokus auf einem umfangreichen Athletiktraining. Durch den Umbau des Schwimmbades in Niendorf sind der Leistungsgruppe zwei wichtige Trainingsstunden am Samstag abhanden gekommen. Ersatz hat sich aber gefunden. Der ETV stellt für die Sportler samstags den vereinseigenen Kraftraum und eine Turnhalle zur Verfügung. Zudem konnten wir – und möchten uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bedanken! – Besser-Drauf Studios für eine Zusammenarbeit gewinnen. Jeden 2. Samstag haben die Mädels dort die Möglichkeit unter professioneller Anleitung vor der offiziellen Öffnungszeit von 9:30 – 11 Uhr zu trainieren. Mit Schlingentraining, Galileo-Platten, Trampolin und Hanteln waren die ersten beiden Trainingssamstage gekrönt von umfangreichem Muskelkater. Der neue Reiz einer neuen Trainingsumgebung und ein hochmotivierter Trainer taten ihr übrigens dazu. Wir können nur jedem empfehlen, im Schulterblatt 134 mal vorbeizuschauen!
Ergänzend zum reinen Turnhallen-/Kraftraum-/Fitnessstudio-Training stehen vor jeder Wassereinheit 30 Minuten Erwärmung am Beckenrand auf dem Plan. Nach jedem Training kommen 10 Minuten für Dehnung hinzu. Damit nehmen die jungen Sportler neben dem Schulalltag noch 12 (!) Stunden Trainingszeit auf sich um am Jahresende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Wir werden euren Weg weiter verfolgen und hier sowie im Internet berichten.
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Die Jüngsten in Magdeburg

Mit dem vorangegangenen langen Artikel über die Norddeutschen Meisterschaften ist allerdings noch nicht die ganze Geschichte erzählt. Es fehlt nämlich noch die Auswertung der Mehrkämpfer!
Für die Jungs im 2003er Jahrgang stand der Schwimmmehrkampf auf dem Plan, für die 2004er Jungs der Jugendmehrkampf. Der Unterschied liegt in den zu bewältigenden Strecken. Wären die “Älteren” in ihrer Spezialdisziplin antreten, müssen sich die “Jüngeren” einer größeren Vielfältigkeitsprüfung unterziehen.
Sowohl Jamie Thompson (2003) als auch Nunjo Toennies (2004) erschwammen sich ihre Teilnahme, indem sie zu den schnellsten 50 Jungs Norddeutschlands ihres Alters über 200m Lagen gehören. Und so ging es für Jamie über 50m Brust Beine, 100m Brust, 200m Brust, 200m Lagen und 400m Freistil an den Start.
Nunjo hatte ein ähnlich umfangreiches Programm zu schwimmen: 7,5m Gleiten, 15m Delphin-Beine tauchen, 50m Kraul-Beine, 100m Kraul, 100m Rücken, 200m Lagen, 400m Kraul.
Für beide wurde es ein anstrengender und langer Freitag. Gleiten, tauchen, 400m Freistil, 200m Lagen und für Jamie 200m Brust galt es zu absolvieren. Klar, das bei so vielen Starts die Kräfte schwinden und nicht alles eine neue Bestzeit werden kann. Dennoch verbesserte Jamie seine Bestmarke über 200m Lagen auf 2:44,99min und Nunjo seine 400m Kraul Bestzeit auf 5:12,03min.
Am entspannteren Samstag mit Starts über 100m Brust (Jamie) und 100m Freistil und 100m Rücken (Nunjo) sah die Welt schon anders aus. Während Jamie nicht ganz so fokussiert die letzte Strecke anging, konnte Nunjo nochmal zwei neue Bestzeiten aufstellen. Fortan gilt es, eine 1:09,87min über 100m Freistil und eine 1:17,06min über 100m Rücken zu unterbieten!
Am Ende zweier langer Tage stand für Jamie und für Nunjo in der Gesamtwertung eine Top-10 Platzierung zu Buche. Dafür werden die erschwommenen Zeiten für jede Strecke in Punkte umgerechnet und addiert. Jamie belegte im Brust-Mehrkampf den 7. Platz mit 1199 Punkten und Nunjo holte sich den 5. Platz von 43 Startern mit 1558 Punkten und war damit gleichzeitig bester Hamburger Teilnehmer!

Wir ziehen den Hut vor diesen Leistungen und sagen: Herzlichen Glückwunsch!


Norddeutsche Meisterschaften

Die erfolgreichen Schwimmer

Nachtrag zu den Norddeutschen Meisterschaften:
14 Aktive waren wir also in Magdeburg vom 15.5. – 17.5. um sich mit den Eliteschwimmern aus Norddeutschland zu messen. Davon konnten wir neben 4 OSP-Sportlern ganze 10 “Vereinssportler” nominieren. Neuer Rekord und hamburger Spitze! Sind wir damit die stärkste Vereinsgruppe Hamburgs? Das hieße zuerst einmal Quantität über Qualität zu setzen – ein sehr kurzer Weg.
Wie stark wir zur Zeit allerdings besetzt sind, zeigen die Staffelleistungen vom Samstag.
Sowohl die Frauen als auch die Männer (und das die eigentliche Überraschung!) erschwammen neue Vereinsrekorde über die 4x100m Lagen in 4:53,82 min bzw. 4:14,88 min und 4x100m Freistil in 4:23,44 min bzw. 3:46,59 min. Ein hervorragendes Ergebnis!
Neben dem war der Samstag Vormittag vor allem geprägt von Ferienmüdigkeit. 7:30 Uhr Einschwimmen, 9:00 Uhr Wettkampfbeginn mit einem 50m Delphinsprint. Nicht jedermanns Sache. So blieben die Bestzeiten für Anja Becker, Felix Neumann, Hendrik Rogoll, Jim Jaeger, Timo Koring und Lennart Rogoll aus. Lediglich Nicholas Grillo muss sich zukünftig an einer 29,51 messen lassen.
Aber es wurde besser und die Augen wacher.
Klara Morfeld schaffte im weiteren Tagesverlauf einen neuen Saisonrekord über 100m Rücken (1:09,17), Max Sanders das Gleiche über 100m Freistil (0:55,23) und Lennart schwamm eine neue Bestzeit über 50m Brust in 31,58 Sekunden.
Die Kraulstaffeln beendeten den Tag positiv sodass der Abend keinerlei Stimmungsprobleme barg. Im Gegenteil. Es wurde noch munter an zwei Orten (auf dem Flur und im Zimmer der großen Jungs) gepladuert und gelacht ehe das Bett rief. Denn der Sonntag begann noch eine halbe Stunde früher.
8:30 Uhr Wettkampfbeginn – dieses Mal mit einem 50m Rückensprint. Wieder zu früh! Sowohl Anja als auch Klara waren noch nicht ganz auf der Höhe. Hendrik anschließend über 200m Brust auch noch nicht so ganz, aber das große Finale folgte noch:
50m Freistil. Gegen 10 Uhr gings los und die Sportler brannten nochmal ein Feuerwerk ab. Anja Tillema Bestzeit in 28,78 Sekunden, Felix Neumann in 26,17 Sekunden, Jim Jager in 27,37 Sekunden, Max Sanders Saisonbestzeit in 25,46 Sekunden, Nicholas Grillo Bestzeit in 26,52 Sekunden. Super Zeiten und ein gute Gefühl mit einem positiven Ende in den Zug nach Hause zu steigen.
Damit reichte es allerdings für alle Jungs um 2 – 3 Zehntel NICHT für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Aber schon in dieser Woche beginnt die Arbeit für die nächste Saison und dieses hohe Ziel!

Die Elbschwimmhalle in Magdeburg


Im Dresdner Wasser unterwegs

Das Wettkampfbecken in Dresden

Jedes Jahr im Dezember ist das Dresdner Christstollenschwimmfest Anlaufpunkt für die besten deutschen Nachwuchsschwimmer. Am Wochenende des 4. Advent war es auch 2014 wieder soweit und 21 Schwimmer der SG Hamburg-West stellten sich der Konkurrenz.

Sieger 400m Lagen

650 Sportler aus 73 Vereinen sorgten für drei lange Tage in der Schwimmhalle am Freiberger Platz und belegen die große Konkurrenz eindrucksvoll mit Zahlen. Um eine der begehrten Urkunden (bis Platz 6!) zu gewinnen, bedarf es einer Leistung, die zur Norddeutschen Spitze gehört. Umso erfreulicher ist es, dass wir bei insgesamt 24 Starts diese Qualität unter Beweis stellen konnte. Zweimal ganz oben auf dem Podest landete Jamie Thompson (Jg. 2003) über 400m Lagen (5:53,37min, Platz 4 deutschlandweit) und 400m Freistil (5:15,30min, Platz 9 deutschlandweit) und durfte zwei Dresdner Christstollen als Siegerpreis mit nach Hause nehmen.
Ebenfalls herausragende Leistungen und die frühzeitige Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften erschwammen sich Anja Becker (Jg. 1999) über 50m Delphin in 31,57 Sekunden und 50m Rücken in 34,26 Sekunden, Anja Tillema (Jg. 1999) über 50m Freistil in 29,88 Sekunden, Felix Neumann (Jg. 1999) über 50m Freistil in 26,99 Sekunden, Hendrik Rogoll (Jg. 1996) über 50m Brust in 33,62 Sekunden, 50m Delphin in 27,93 Sekunden, Jim Jaeger (Jg. 2001) über 50m Freistil in 28,36 Sekunden, Lennart Rogoll (Jg. 1998) über 50m Brust in 32,35 Sekunden und 50m Schmetterling in 28,48 Sekunden und 100m Brust in 1:15,49 Minuten sowie Maximilian Sanders (Jg. 1997) über 50m Freistil in 26,43 Sekunden und 50m Brust in 34,26 Sekunden und Timo Koring (Jg. 1997) über 1500m Freistil in 17:52,00 Minuten, 50m Delphin in 28,59 Sekunden.

Die Leistungsgruppe in Dresden

Sehr erfreuliche Ergebnisse, die das Ergebnis langer harter Arbeit im Schwimmbecken sind. Insgesamt 315 Wasserkilometer haben die Sportler in 17 Wochen und 160 Trainingsstunden absolviert. Nebenbei noch die Hausaufgaben gemacht und jeden Morgen nach dem Weckerklingeln in die Schule getapst.
So sollen 3 Tage Wettkampf nicht nur Druck und Anstrengung sein, sondern auch die Möglichkeit bieten, Freizeit mit Freunden zu verbringen und Spaß zu haben. Auch dafür bietet Dresdens fußläufig erreichbare Innenstadt mit Frauenkirche und Weihnachtsmarkt genügend Möglichkeiten.

So erreichten 21 glückliche Sportler und 2 völlig erschöpfte Betreuer am 4. Adventssonntag pünktlich 23:30 Uhr den Hauptbahnhof Hamburg, im Gepäck viele Erfolgserlebnisse, Platz 27 in der Mannschaftswertung und unbändige Freude auf 2 wohlverdiente Ferienwochen!

Die Ergebnisse findet ihr hier


3 neue Vereinsrekorde

Aufstellung zum 50m Brust Finale


Am 11. und 12. Oktober, pünktlich zum Ferienbeginn, lud der Hamburger Sprint-Cup ins Dusbergbad ein und 23 Aktive der Leistungsgruppe und der am Olympiastützpunkt trainierenden SG-West Athleten nahmen daran teil.
Gegen internationale Konkurrenz aus Norwegen, Russland, Tschechien sowie nationale Spitzenvereine unter anderem aus Potsdam, Essen und Berlin galt es sich nach 7 Wochen Training zu bewähren.

2. Platz 50m Delphin, Jim Jaeger

Und das gelang beachtlich! 60% aller Starts endeten mit einer Bestzeit auf der Anzeigetafel. Platz 10 in der Mannschaftswertung und 16 Finalteilnahmen sind Ausdruck der bisher geleisteten sehr guten Trainingsarbeit.
Über einen Platz auf dem Podium in den Finals durften sich Jim Jaeger (01) über 50m Delphin in 33,30sec. ebenso freuen wie Sebastian Matz (01) über 50m Brust in 37,77sec und Anja Becker (99) über 50m Delphin in 31,96sec. Die Zeit bedeutet gleichzeitig den dritten Platz in der ewigen SG West Bestenliste. Ebenfalls auf den dritten Platz in der ewigen Bestenliste schwamm sich Anja Tillem (99) über 50m Freistil in 28,40 Sekunden.
Zu zwei Finalteilnahmen in der offenen Klasse hat es für Hendrik Rogoll (96) über 50m und 100m Brust gereicht. In 30,89 Sekunden über die kurze Distanz und 1:08,62 über die doppelte Länge schwamm er zu jeweils zwei neuen Vereinsrekorden! Gleiches gelang Klara Morfeld (99) über 50m Rücken im Finale in 31,14 Sekunden. Vereinsrekord und Finalsieg – herzlichen Glückwunsch!
Weitere, bemerkenswerte, Leistungen gelangen Timo Koring (97) über 200m Freistil in 2:03,26min, Nunjo Toennies (04) über 100m Freistil in 1:13,40min, Jeanne Tillema (00) über 100m Delphin in 1:18,82min, Felix Neumann (99) über 100m Freistil in 0:58,03min, Anja Tillema über 200m Freistil in 2:21,16min und Anja Becker (99) über 100m Delphin in 1:11,92min.

Alles in Allem ein sehr langes, aber auch erfolgreiches Wochenende, das Schwung in das kommende Trainingslager mitgeben sollte!

Die Ergebnisse sind hier zu finden.


71 Kinder, 2 Zeltnächte, Sonne und Regen – willkommen in Ganderkesee

Beeindruckende Mannschaftsgröße beim Einmarsch

Ganze 71 Sportler hatten sich für eine dreitägige Ausfahrt mit Zelt, Schlafsack, Isomatte und Schwimmsachen angemeldet. 11 Betreuer nahmen ebenfalls die Strapazen eines ungemütlichen “Bettes”, ständiger frischer Luft und permanenten Schlafmangels auf sich, um den Kindern die Fahrt zu ermöglichen. Und keiner wurde enttäuscht!
Damit stellte die SG Hamburg-West das mit Abstand größte Teilnehmerfeld aller Vereine! Und mit vielen Sportlern gehen viele Aufgaben einher.

Aufbau der Zelte

Angefangen dabei, dass knapp 40 Zelte aufzubauen sind. Ein Leichtes, wissen doch die meisten der Mitfahrer nach mehrjähriger Übung wo welche Stange hinkommt, wann das Innenzelt hochzuziehen ist und das Heringe nicht nur im Wasser schwimmen. Doch Ganderkesee wäre nicht Ganderkesee wenn das Wetter keinen kleinen Gruß hinterlassen würde. 20 Minuten Platzregen mit Gewitter sorgten für durchnässte Pullis und hektische Handgriffe, um alles Gepäck in unser Mannschaftszelt zu bringen und die im Aufbau befindlichen Zelte schnell hochzuziehen. Auffallend bereits hier die Einsatzbereitschaft der großen Sportler den Kleinen zu helfen!
Anschließend – wie sollte es anders sein – klarte der Himmel auf und dem abendlichen Grillvergnügen stand nichts mehr im Wege. Der ein oder andere testete noch die Wassertemperatur (überraschend warm), verweilte am warmen Grill oder suchte tatsächlich – hingehört liebe Eltern! – freiwillig den Weg ins Bett!
So begann der Samstag sehr unterschiedlich. Von ausgeschlafen und ab halb 6 die Sonne genießend bis zu müden Blickes in der Frühstückswarteschlange stehend. Ein langer Tag stand uns bevor!
Zuerst galt es, sich im Wasser gegen starke Konkurrenz zu beweisen. Der Wettkampfcharakter den die Sportler lieben und suchen kam keinesfalls zu kurz. So gewann Alexis Kraffczyk die 100m Rücken in der offenen Klasse in 1:03,51min (Freibad-Zeit! Keine Decke zum orientieren!) und errang damit den einzigen Sieg in der offenen Klasse am ersten Wettkampftag. Es folgten im dritten Abschnitt des Tages die

Die Sieger der Gummibootregatte

Staffeln. Gegen starke Konkurrenz (Siegerzeit z.B. über 8x100m Lagen mixed 9:10,83) gelang der Sieg über 4x50m Freistil männlich (Jgg 2000 u.j.) in 2:13,10, 4x100m Brust männlich (offen) in 5:28,21 und 4x50m Lagen männlich (2000 u.j.) in 2:41,44. Angespornt von den Erfolgen legten die Teambetreuer noch einen nach und siegten in der 8x50m Gummiboot-Regatta in 5:27,45.

Das Gewinnerteam des Wasserballsturniers

Weiter ging es im Abendprogramm mit einem Wasserballturnier, dass unter lautstarken Anfeuerungsrufen ebenfalls das Hamburger Betreuerteam für sich entscheiden konnte und um 23:30 Uhr ging der letzte Start des Tages ins Wasser. Das einstündige Mitternachtsschwimmen. 13 Sportler stellten sich noch der mitternächtlichen Herausforderung und schwammen unter Flutlicht, bei einsetzendem Regen in den Sonntag. Dieser wurde mit einem Geburtstagsständchen der mehr als halben Mannschaft für Timo eröffnet, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ in seinen Ehrentag hineinzuschwimmen.
Sonntagmorgen beim Frühstück das bekannte Bild: Aufgeweckte neben müden Augenpaaren und nach einer völlig verregneten Nacht strahlender Sonnenschein.
Als echter Frühaufsteher erwies sich Anja Tillema, die sich zur schnellsten Frau der Veranstaltung kürte und über 50m Freistil in 29,17 Sekunden alle Konkurrenz hinter sich ließ. Die den Abschnitt beendende Staffel über 4x100m Lagen der Männer konnten unsere Jungs mit neuem Veranstaltungsrekord in 4:31,06min für sich entscheiden und kassierten dafür sogar eine Geldprämie!
Ganz spannend wurde es dann noch einmal zum Abschluss der Veranstaltung. Die 8x50m Freistil mixed Staffel stand auf dem Programm. Und trotz teilweise mehr als 10 Starts in den müden Knochen holten unsere Sportler noch einmal alles aus sich raus, schwammen sehr sehr nah an ihre Bestzeiten und erreichten in 3:50,54min das Ziel. Als Zweiter. 3 Hundertstel hinter dem Sieger.
Doch von Enttäuschung keine Spur. Es waren noch ein paar Pokale zu vergeben: Den Siegerpreis für die Gummibootregatte bekam Andreas Kämmer für seinen Einsatz als Kampfrichter und als unermüdlicher Helfer beim Zeltabbau am Sonntag. Den Preis für die besten Einzelleistung männlich im Jahrgang 1999/2000 heimste Nicholas Grillo mit seiner Leistung über 50m Freistil (27,36sek) ein. Und die gesamte Mannschaft gewann den 3. Platz für die beste Teamleistung. Der zugehörige Pokal ging, wie in den letzten Jahren Tradition geworden, an einen der älteren Sportler als Auszeichnung und Würdigung der harten Trainingsarbeit und des Einsatzes für die SG in den letzten Jahren. In diesem Jahr bekam ihn Ida Strauch.
So ging es, das Gepäck in Anhänger verladen und mit dem Auto nach Hamburg geschickt nach einem anstrengenden Wochenende wieder in die Heimat, in ein weiches Bett mit einem festen Dach über dem Kopf!

Die gesamte Mannschaft auf einen Blick

Das Protokoll gibt es hier.